INTEGRAL- ART

I musik im raum | II akustik optik konkret | III zeitklang | klangzeit in landschaft und architektur | IV rhythmen . riten . tanz | V musik pur - musik als raum | VI alea musik | VII kosmos des spiels

    Klang, Musik, Landschaft, Architektur, Form,
    Skulptur, Licht, Farbe in integralem Zusammenwirken
    der Künste und avancierter Komposition

    speziell entwickelt für Akustiken,
    Medien, landschaftliche und
    architektonische Gegebenheiten

    bildet neue Formen zeitgenössischer Kunst
    und des Umgangs mit ihr

    verbindet Kunst und Lebensalltag, versteht
    Technik als kulturelles Instrumentarium,
    bezieht Forschung ein

    ist Vision, Reflexion, Realisation
    einer avancierten ideologiefreien Kunst

    gibt integrale Zusammenhänge als ausgewogenes Zusammenwirken der Teile zu einem Ganzen
    den Sinnen zur Erfahrung

    vollzieht sich nach Regel und Zufall

    integriert Relationen von Zeitlosem und
    Zeitgemäßem von Wahrheit und Schönheit
    von Universellem - Individuellem - Soziellem

Die unterschiedlichen Aspekte von INTEGRAL-ART
sind in Domänen geordnet. Die konkreten einzelnen
Werke können jedoch Aspekte verschiedener Domänen
in sich vereinen. Die theoretische Grundlage von
INTEGRAL-ART besteht in der Theorie einer integralen
Musik und Klangkunst sowie der Philosophie
einer Integralen Moderne.

domäne I
MUSIK IM RAUM


ohne Bühne, ohne Podium
das Publikum inmitten der Bewegung von Musik
oder sich durch Musik bewegend

Klangquellen geometrisch
im Raum oder über Räume verteilt,
Schallfeldakustik

Dimensionalität einer Zahl und ihrer geometrischen Figur
- auf das Archetypische befragt -
in Rhythmus, in Klang, in Wandlung von Position zu Position

Erlebnis von Klang und Rhythmik
in der Einheit und Spannung eines Raumes oder mehrerer Räume,
Relativierung der Zeit

Zeit als Raum für Bewegung

abstrakt - konkret

in Sälen, Hallen, Kirchen, Höfen;
nicht alle Räumlichkeiten eignen sich

instrumental - vocal - elektroakustisch/computergesteuert


Werkauswahl:
Synopsis | Fusion-de-Fusion | Auri | Konzert in Spiegelform | Transforma | Innenklang

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domäne II
AKUSTIK OPTIK KONKRET

das Archetypische (als integraler und invarianter
Punkt einer abstrakten Idee oder reinen Empfindung)
in akustischer und optischer Konkretisierung

ohne literarische Programmatik

die Spannung des Optischen und Akustischen nicht
durch Verdoppelungen,
sondern aus den sich gegenseitig ergänzenden
Perspektiven von Auge und Ohr

Zusammenklang in Form und Farbe
von Optischem und Akustischem
als Einheit und Spannung der Gegensätze

konstruktiv/polar/organismisch

Wahrnehmbarmachung
in entsprechenden Räumlichkeiten
mit der jeweils notwendigen technischen Ausstattung

Klangquellen
Malerei - Plastik - Projektion - Film - Tanz - Pantomime
Stimmen - Instrumente - Elektroakustik


Werkauswahl:
Synopsis | Klangsegel | Zeitschwingung | Syn 3

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domäne III
ZEITKLANG/KLANGZEIT IN LANDSCHAFT UND ARCHITEKTUR

Klangkunst-Projekte, Landschaftsklangkompositionen und akustisches Dessin zu konkreter Umgebung (und speziell auf sie bezogen zu erschaffen)

Erlebnis der Stille, Erlebnis des Klanges, Erlebnis der
Rhythmik von Klang und Stille, Erlebnis der Zeit,
Wahrnehmung und Einbeziehung der landschaftlichen und architektonischen Umgebungen

zeitlich-räumlich bestimmt und begrenzt,
Variantenbildung für verschiedene Tages- und Jahreszeiten

Zusammenwirken von Natürlichem und Künstlichem,
von Organismischem und Technischem, von Optischem und Akustischem

organismisch - kosmisch

in bestimmten architektonischen oder landschaftlichen Ensembles;
in einem Zimmer, einem Haus, einer Kirche, einem Hotel,
einem Bahnhof, in der U-Bahn, im Lift, in einem Garten, einem Park,
einer Landschaft, einer Straße, auf einem Platz

Klangquellen instrumental, vokal, elektroakustisch
(studioproduziert oder in Echtzeit)


Werkauswahl:
Klangzeit Wuppertal | Schweben und Hören mit einer Wuppertaler Schwebebahn | Zeit-Klang-Landschaft Bad Berka 1993/94 | Glocken Requiem Dresden 1995 | Klang Felsen Helgoland 1996 |
Innenklang (für den Berliner Dom), 1997 |
Aussenklang-Innenklang Berlin & International (in Planung)

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domäne IV
RHYTHMEN . RITEN . TANZ

als Nachvollzug kosmischer und
jahreszeitlicher Vorgänge

als Feier der Urmysterien des Menschseins
Zeugung - Geburt - Fruchtbarkeit - Tod

als rhythmisches Gebundensein menschlichen Lebens
in die Einheit und Spannung universeller Rhythmen

der Mensch
in der Einheit und Spannung von Himmel und Erde
gebunden und frei

archaisch

Rhythmus des Körpers

Rhythmus als Klang der Physis

Rhythmus der Seele

Klang als Rhythmus der Psyche


mythische Programmatik in äußerster Reduzierung
auf das Archetypische

Rhythmen percussiv - life -
Riten getanzt - life -

Aufführungen mit den jeweils notwendigen technischen Voraussetzung


Werkauswahl:
bisher keine Realisationen

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domäne V
MUSIK PUR - MUSIK ALS RAUM

der Raum Musik als Schwingung

apollinisch oder dionysisch dominiert

Originale
Kombinationen
Montagen/Demontagen
instru . mental . vocal

Konzertsaalmusik
solistisch bis orchestral
Partituren und Stimmen überwiegend in traditioneller Notation

Konzerte, Einzelaufführungen, workshops

Werkauswahl:
suite | solo | rota | archei | son | mit acht tönen | auri-fragmente | Yukihara | moderabel | antonyme | rivolto | tautomer | transforma | stadien | axial | intars 2138 | innenklang

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domäne VI
ALEA MUSIK

musikalische Kombinationsspiele
auf der Grundlage von Zufall und Regel

spontan gemachte lineare Interpretationen
von vorgedachten nichtlinearen Regeln,
hörgeleitetes Zusammenwirken der Musiker

Spielverlauf ohne Festlegung von musikalischen Abfolgen,
gesteuert durch akustische Variationszeichen,
Regeln auswendig zu lernen

freie Variierung und Verknüpfung
der musikalischen Texturen, Modi, Elemente
entsprechend der Regeln und Vorlagen

musikalische Logik als freie Entfaltung
integraler Empfindung,
sich spontan verändernd und erneuernd
als organismisches Schwingungssystem

räumliche Positionierung der Mitwirkenden

Zeit als Raum dynamischer Prozesse des
integralen Zusammenspiels der Teile

instrumental . vocal . elektroakustisch


Werkauswahl:
Kreisspiel 2 | Circulum | Gleich den Vögeln | Perio | Variationen 1 | Variationen 2 | Würfelspiel 1, 2,

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domäne VII
KOSMOS DES SPIELS

universelle - auf Archetypik basierende - Spiele
als transkulturelle Integration des Universell-Mentalen der Weltkulturen
in akustischer und optischer Realisation

als nonverbale Kommunikation von Spielern
(Laien bis Meister) unterschiedlichster Provenienz

Zeit als Raum für die Vollzüge des Spiels (nicht begrenzt)
Vorbestimmtes und Spontanes in Einheit und Spannung;
Regeln und Material als Rahmenbedingungen
für das Agieren der Spieler

nicht Sieg oder Niederlage, sondern
Zusammenspiel der Teile - nach Regel und Zufall -
zu einem organismischen Ganzen

instrumental - vocal - elektroakustisch
optisch - akustisch - computergesteuert

Annäherung an die Erfüllung ideeller Sehnsucht
nach Ganzheitlichkeit und nach
ganzheitlich-gebundener Funktion der Teile

Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Technik zur
Findung und Erfindung der Spiele
und spezieller elektronischer Spielinstrumente

in großer ôffentlichkeit, im Konzertsaal
oder zum Spiel in Haus und Wohnung

das Meisterspiel als gesellschaftliches Ereignis
regional, continental, intercontinental

Übertragung durch entsprechende Medien
Zusammenschaltungen (per Satellit oder Internet)


Werkauswahl:
ARIA - für 7 Soprane und 7 Soundscapes von 7 Erdteilen

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